100 km Emschergeschichten
Eine literarisch-musikalische Reise durchs Ruhrgebiet
mit dem Schauspieler Claus Dieter Clausnitzer (bekannt als „Vaddern Thiel“ im „Tatort Münster“)
Gitarre, Kompositionen & Textauswahl: Frank Fröhlich

Dieser Abend lädt ein zu einer literarisch musikalischen Zeitreise entlang der Emscher. In der Mischung aus Geschichten, Gedichten, Anekdoten und Sagen werden die Besonderheiten und die Schönheit der Region beschrieben. Markante Themen wie das Leben unter Tage, das Bier nach der Schicht, Tauben züchten hinterm Kotten und Fußball spielen – also pölen – dürfen an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Die brillante Gitarrenbegleitung mit der jeweils zu den Themen passenden Musik macht das Hörerlebnis perfekt.


Autoren aus dem Programm sind zum Beispiel:
  • Heinrich Hauser „Schwarzes Revier“
  • Hans Marchwitza „Wir bohren – wir sprengen“
  • Joseph Roth „Der Rauch verbindet Städte“
  • Max Hallbach, „Der Kotten ist unser Ideal!“
  • Bertolt Brecht „Kinderreim“
  • Jürgen Tomaszewski „Emscherkindheit“
  • Joachim Ringelnatz „Das Bergmannsspiel“
  • Max von der Grün „Ein Glücksfall...“
  • Helene Papendorf „Unsere Emscher“


Frank Fröhlich, begnadeter Gitarrist und Interpret seiner eigenen Werke, veröffentlichte bereits 32 CDs und trat mit Schauspielern wie Dieter Bellmann, Gunther Emmerlich, Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunter Schoß auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling, Kerstin Hensel und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen!

mehr: WEB-Seite Frank Fröhlich


Claus Dieter Clausnitzer, geboren 1939, wohnt in Dortmund. Er absolvierte sein Schauspielstudium an der Neuen Münchner Schauspielschule. Von 1976 bis 2008 gehörte er zum Ensemble des Schauspiels Dortmund. Clausnitzer ist regelmäßig als Vater des Kommissars Thiel (Axel Prahl) im WDR-Tatort Münster zu sehen.
„Clausnitzer lässt durch seine klare und sachlich-nüchterne Art der Rezitation kein unnötiges Pathos aufkommen. Dadurch öffnet er den Blick auf die Autoren, die es verdient haben, wieder mehr ins literarische Bewusstsein zu rücken“.

mehr: Claus Dieter Clausnitzer in Wikipedia

Foto: Heike Poniewiera